Am 5. September 2026 wurde der neue Windpark Alpen-Veen offiziell eröffnet. Für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN war Ratmitglied Peter Rüsing beim Windfest vor Ort und nutzte die Gelegenheit, sich die neue Anlage aus nächster Nähe anzusehen.
Nach der offiziellen Eröffnung folgte die Besichtigung einer der neuen Windenergieanlagen. Das Windfest wurde von Klaus Schulze Langenhorst (SL Windenergie) als Bürgerveranstaltung ausgerichtet und finanziert.
Beeindruckende Dimensionen
Der Windpark Alpen-Veen besteht aus zwei modernen Enercon E-175. Jede Anlage verfügt über eine Leistung von 6 Megawatt. Die Nabenhöhe beträgt 162 Meter. Zusammen sollen die beiden Anlagen rund 34 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr erzeugen – rechnerisch genug für etwa 11.800 Haushalte.
Bei der Besichtigung wurde deutlich, welche technischen Dimensionen moderne Windenergieanlagen inzwischen erreicht haben. Der Turm besteht im unteren Bereich aus Spannbeton und im oberen Bereich aus Stahl. Auch die Herstellung der wesentlichen Komponenten innerhalb Deutschlands beziehungsweise der Europäischen Union zeigt, dass die Energiewende zugleich eine Frage von Industrie, Wertschöpfung und technologischer Unabhängigkeit ist.

Energiewende findet in Alpen statt
Für uns Grüne ist der Windpark ein wichtiges Signal:
Klimaschutz ist keine abstrakte Aufgabe – die Energiewende findet ganz konkret bei uns in Alpen statt.
Der Ersatz der alten Windenergieanlagen durch leistungsfähigere Anlagen ist ein Beispiel dafür, wie durch Repowering deutlich mehr erneuerbarer Strom auf bereits genutzten Standorten erzeugt werden kann. Die beiden neuen Anlagen sollen nach Angaben des Betreibers jährlich rund 24.300 Tonnen CO₂ einsparen.
Dabei darf die Energiewende aber nicht allein auf die technische Seite reduziert werden. Für uns Grüne gehören Klimaschutz, Natur- und Artenschutz, die Interessen der Anwohnerinnen und Anwohner sowie eine faire Beteiligung der Menschen vor Ort zusammen.
Bürgerinnen und Bürger sollen profitieren
Positiv sehen wir deshalb auch die Möglichkeit der Bürgerbeteiligung am Windpark. Nach Angaben des Betreibers sollen darüber hinaus Erlöse aus der Windstromproduktion über eine Stiftung gemeinnützige Vereine, Projekte und Initiativen in Alpen unterstützen. Über die Vergabe der Fördermittel soll ein Ausschuss aus Alpener Bürgerinnen und Bürgern entscheiden.
Das ist ein wichtiger Ansatz: Wer Windenergie vor der eigenen Haustür ermöglicht, sollte auch konkret etwas von den Chancen der Energiewende haben. Peter Rüsing: „Die Energiewende wird hier greifbar“
Ratsmitglied Peter Rüsing zeigt sich nach dem Besuch beeindruckt: „Die Dimension dieser Anlagen ist beeindruckend. Wenn man direkt unter einer solchen Windenergieanlage steht, wird erst richtig deutlich, welche technische Entwicklung hinter der Energiewende steckt. Für uns Grüne ist entscheidend, dass wir den Ausbau der erneuerbaren Energien weiter voranbringen und gleichzeitig die Menschen vor Ort mitnehmen. Akzeptanz entsteht vor allem dann, wenn Transparenz, Beteiligung und ein konkreter Nutzen für die Bürgerinnen und Bürger zusammenkommen.“
Der Windpark Alpen-Veen ist damit nicht nur ein technisches Großprojekt, sondern auch ein sichtbares Zeichen für den Wandel unserer Energieversorgung.
Die Grünen in Alpen werden diesen Weg weiterhin konstruktiv und kritisch begleiten. Unser Ziel bleibt eine Energieversorgung, die klimafreundlich, sicher und bezahlbar ist – und bei der auch die Menschen vor Ort von der Energiewende profitieren. (PR)