Verkehrsberuhigung auf der Burgstraße: Einrichtung einer Geschwindigkeitsbegrenzung

Unser Antrag zur Aufnahme in die Tagesordnung der 5. Sitzung des Rates am 29.06.2021:

Beschlussvorschlag:
Der Rat beauftragt die Verwaltung, zum nächsten möglichen Termin eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf maximal 30km/h, besser 20km/h auf der Burgstraße von
der Motte über die Kreuzung Rathausstraße/Ulrichstraße auf die Lindenallee bis zur Ecke Adenauerallee/Lindenallee herbeizuführen.

Begründung:
Die bereits für die Straßenabschnitte der Burgstraße im Stadtumbaukonzept festgelegte Verkehrsberuhigung auf 20km/h (Shared Space – Gleichberechtigung aller
Verkehrsteilnehmer*innen) sollte nach unserer Auffassung für den gesamten innerörtlichen Straßenzug der Burgstraße auf maximal 30km/h umgesetzt werden.
Die Verkehrssituation auf der Burgstraße ist seit Jahren für alle Verkehrsteilnehmer*innen als kritisch zu betrachten. Fahrzeuge, die die erlaubte Durchfahrtgeschwindigkeit von aktuell 50 km/h fahren, führen immer wieder zu kritischen Situationen insbesondere in Höhe der Bäckerei Tebart. Für den Fußgängerverkehr ist gerade dieser Abschnitt als äußerst gefährlich zu bezeichnen. Außerdem gibt es auf dem gesamten Streckenabschnitt wenige gefahrlose Fahrbahnquerungen für Fußgänger*innen. Auch der Fahrradverkehr ist auf der Burgstraße nach wie vor mit Risiken durch schnell überholende KFZ verbunden und der
aktuell gesetzlich einzuhaltende seitliche Abstand von 1,5m ist auf der gesamten Strecke nicht möglich.

Gleichzeitig ist die Weiterführung der 30km/h Zone auf der Lindenallee bis zur Ecke Lindenallee/Adenauerallee sinnvoll, da auf diesem Stück 50km/h gefahren werden kann. Danach bis zur Fußgängerüberweg auf der Lindenallee am Alpener Berg ist bereits eine 30km/h Zone.

Die Ein- und Ausfahren in und aus den Seitenstraßen und den angrenzenden Grundstücken sind ebenfalls unfallträchtig. Auf der gesamten Strecke ist in den nächsten Jahren aufgrund des Baustellenverkehrs mit erhöhtem Verkehrsaufkommen und damit Gefahren zu rechnen.

Geringere innerörtliche Geschwindigkeiten, gerade auf einem einheitlichen Niveau führen neben der höheren Sicherheit der Verkehrsteilnehmer*innen auch zu weniger Emissionen (Schadstoffe und Lärm) bei und tragen damit auch zum Klimaschutz bei.

Fraktion Bündnis90/Die Grünen
im Rat der Gemeinde Alpen

Pete Nienhaus

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