Antrag zur Vorbereitung von Bürgerwindgenossenschaften für die zukünftig ausgewiesenen Windenergiezonen.

Beteiligung der Öffentlichkeit, vor allem eine finanzielle Beteiligung der Bürger*innen an den möglichen Windparks.

Unser Antrag zur Aufnahme in die Tagesordnung der Ratssitzung vom 27.04.2021.

Beschlussvorschlag:

Der Rat beauftragt die Verwaltung, mit den möglichen Investoren, der örtlichen Politik und versierten Fachleuten, im Klima- und Energiebeirat, über eine finanzielle Beteiligung der Bürger*innen an den beantragten Windenergieanlagen vorzubereiten und mögliche Konzepte hierfür im Vorfeld zu organisieren.

Begründung:

Die möglicherweise ausgewiesenen Konzentrationszonen zur Aufstellung von Windenergieanlagen sollten nach unserer Auffassung mit den Bürger*innen offen diskutiert und diese beteiligt werden. Hierbei fordern wir neben der Informationspflicht auch eine finanzielle Beteiligung der Bürger*innen an den Windanlagen vorzubereiten. Die Beispiele in unserer Nachbarschaft Rheinberg und Issum-Sevelen zeigen, dass sie eine hohe Akzeptanz in der Bevölkerung genießen. Um eine sachliche Vorgehensweise bei der Ausweisung der Vorrangzonen und der Windstandorte zu gewährleisten, sollten schnellstmöglich Informationsveranstaltungen dazu organisiert werden. Außerdem sollten die möglichen Konzepte einer finanziellen Bürgerbeteiligung von der Verwaltung vorbereitet werden. Die bereits vom Bürgermeister angedeutete Einbindung in die Solargenossenschaft Alpen-Sonne sollte konkretisiert werden. Hier wäre es an der Zeit, auch den Klima- und Energiebeirat mit ins Boot zu nehmen. Ein Informationsaustausch mit den Nachbargenossenschaften wäre sinnvoll. Dabei könnten mit den Investoren, der örtlichen Politik und versierten Fachleuten gemeinsam mögliche Konzepte entwickelt werden. Deshalb fordern wir die Verwaltung auf, schnellstmöglich hier tätig zu werden. Für mögliche Kontakte zu den Nachbar-genossenschaften stehen wir selbstverständlich gern zur Verfügung.

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