Podiumsdiskussion zur Bürgermeisterwahl

25. August 2020 …. Der AAN hatte die Bürgermeisterkandidaten für die Gemeinde Alpen zu einer Podiumsdiskussion eingeladen.

Da der Veranstaltungsort nicht sehr groß war und somit nicht so viele Bürger und Bürgerinnen vor Ort sein konnten, gibt es hier die wichtigsten Aussagen unseres Bürgermeisterkandidaten Peter Nienhaus in seinem Eingangsstatement:

Meine Ideen und Ziele für die Wirtschaft, den Handel und die Gastronomie in Alpen

Nachhaltigkeit ist für mich ein Zusammenspiel aus ökologischem, wirtschaftlichem und sozialem Handeln, sodass un­sere Kinder und Enkel ein gleich gutes oder besseres Leben führen können.

Modernes Leben wendet sich einem umwelt- und klimafreundlichen, gesunden und sozia­len Lebensstil zu, der heute ohne Verbote und Verzicht möglich ist.

Gerade ein Ort mit leistungsfähiger In­frastruktur wie Alpen ist im Einzugsgebiet der Metropole Ruhr daher attraktiv für Menschen und Unter­nehmen.

Eine nachhaltige Gemeinde, erzeugt mit erneuerbaren Energien, hat eine umweltfreundliche Mobilität und bietet umweltver­trägliches Wohnen an.

Eine bäuerliche möglichst ökologisch orientierte Landwirtschaft erzeugt Produkte und Lebensmittel aus der Region und ist Markenzeichen für Alpen.

Ein offenes, aktives, soziales und gleichberechtigtes Miteinander prägt das Gemeindeleben und steht im Zusammenhang mit einer erfolgreichen Wirtschaft.

Alpens Standortmarketing muss innovativer werden, damit vorhandene Einzelhandelsstrukturen erhalten bleiben und neue entstehen.

In Alpen kauft man individuell, fair, ökologisch, regional und preisbewusst hochwertige Produkte mit wenig Müll.

Moderne Kommunikationsmittel wie das Internet müssen genutzt werden.

Gemeinsame Beschaffung und Lieferservices könnten organisiert werden.

Wochenmärkte können über das bestehende Angebot hinaus belebt werden, wie z.B. durch einen Feierabendmarkt.

Eine gemeinsame Markthalle als Verkaufsplattform für den örtlichen Handel bietet zusätzliche Chancen.

Dorfläden könnten in den Ortsteilen eine Grundversorgung gewährleisten. (z.B. Xanten-Wardt)

Im Zuge des Stadtumbaus sollte nicht nur an die Gestaltung gedacht werden, sondern auch Gastronomische Entwicklung mit Außengastronomie unterstützt werden. (z.B. Amaliengalerie Leerstand)

Besonders in der aktuellen Lage sollten Wirte bei der Gestaltung pandemiegerechter Angebote unterstützen werden.

Ein gemeinsames Standortmarketingkonzept z.B. mit Produkten aus der Region kann für die Gastronomie hilfreich sein.

Ein gesunder Mix von kleinen, mittleren und großen Betrieben ist für den Wirtschaftsstandort Alpen attraktiv und die Arbeitsplätze sind zukunftssicher.

Lokale Wertschöpfung, Schutz von Natur und Umwelt, ein faires Finanzgebaren, gute Arbeitsbedin­gungen sowie Teilhabe und Mitbestimmung sind dabei wichtige Kriterien.

Ein nachhaltiges und krisensicheres Gewerbe ist die Basis für ein gesundes Gemeindeleben.

Teilhabe und Mitwirkung an demokratischen Entscheidungen im Ort werden immer wichtiger.

Die Gemein­schaft wird gestärkt, Solidarität gelebt und gemeinschaftliche Entscheidungen werden getroffen.

Die Verwaltung ist auf die Bedürfnisse der Bürger*innen und Unternehmen zuge­schnitten.

Klare Zuständigkeiten, Transparenz, kurze Entscheidungswege und Reaktionszeiten kenn­zeichnen den Dienstleistungscharakter.

Bei Beschaffung, Betrieb und Bau ist die Verwaltung vorbildlich in Sachen Nachhaltigkeit und gibt Investitionsimpulse.

 

Nach einer fairen und interessanten Diskussion hatten alle Kandidaten noch die Gelegenheit, ein Schlusswort zu sprechen. Hier Peters Worte:

Warum sollten mich die Bürger*innen zum Bürgermeister wählen

Ich setze mich lokal konsequent für den Klimaschutz ein, um das globale

Ziel des Pariser Klimagipfels mit der Begrenzung der Erderwärmung auf

1,5 Grad einzuhalten.

Meine Vision ist es, dass alle Gruppen in Alpen sich einem umwelt- und

klimafreundlichen Lebensstil zuwenden, welches heute auch ohne

Verbote und Verzicht möglich sein sollte.

In so einer freundlichen, naturnahen und modernen Gemeinde leben und

arbeiten Menschen gerne.

Außerdem möchte ich Teilhabe und Mitbestimmung und den Bürgerinnen

die Möglichkeit geben, Ihr Lebensumfeld aktiv mit zu gestalten.

Ich bin hoch motiviert, mich für die Belange der Gemeinde Alpen und

ihren Bürger*innen einzusetzen, für neue Ideen offen zu sein und diese

gemeinsam einzubringen und um zu setzen.

Damit in Alpen auch in Zukunft unsere Kinder und Enkelkinder ein gutes

oder besseres Leben führen können.

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