Alpener Grüne besuchen Frauenhofer UMSICHT in Oberhausen

Am Freitag, den 24.01.2025, besuchten wir mit unserer Ratsfraktion das Frauenhofer Institut für Umwelt, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT.

Gegen 15:00 Uhr wurden wir von unserem Ratsmitglied Görge Deerberg, welcher Direktoriumsmitglied des Standorts Oberhausen ist, in Empfang genommen. Während seines Vortrags erläuterte Görge uns, dass das Institut zur Frauenhofer Gesellschaft gehört, welcher Deutschlandweit über 70 Einrichtungen und Institute angehören. Spannend zu hören war auch, dass zum Institut in Oberhausen ein Institutsteil gehört, das sich in der Metropolregion Nürnberg mit Sitz in Sulzbach-Rosenberg befindet. Mit ca. 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zählt das Institut in Oberhausen zu den größeren Instituten der Frauenhofer Gesellschaft. Auch die Entstehungsgeschichte des im Jahre 1990 gegründeten Standorts kam bei dem Vortrag nicht zu kurz.

Im Anschluss an den allgemeinen Vortrag wurde uns erklärt, zu welchen Themen am Standort Oberhausen geforscht wird. Zunächst erklärte uns Görge hierzu den Unterschied zwischen der Grundlagenforschung, wie sie an vielen Universitäten geschieht, und der anwendungsorientierten Forschung, auf welche sich am Frauenhofer Umsicht fokussiert wird. Der Unterschied liegt darin, dass die Grundlagenforschung dazu beiträgt neues Wissen zu einem bestimmten Thema zu erwerben. Die anwendungsorientierte Forschung hingegen greift auf die in der Grundlagenforschung gewonnenen Erkenntnisse zurück und wendet diese an, um Lösungen für Probleme im meist technischen und wirtschaftlichen Bereichen zu finden. In der anwendungsorientierten Forschung legt das Institut in Oberhausen ihren Fokus auf die Themen “Carbon Management”, “Circular Economy”, “Green Hydrogen” sowie “Local Energy Systems”.

Im Anschluss an den Vortrag bekamen wir eine Führung durch die Laboratorien des Instituts, in denen auf einer Fläche von ca. 1400qm geforscht wird. Wir erfuhren, dass in einem der mehr als 6 Labore zusammen mit dem Max-Planck-Institut für Kohlenforschung mit Sitz in Mülheim an der Ruhr gemeinsam zum Thema Katalysatoren geforscht wird. Während des Rundgangs bekamen wir immer mehr Einblicke in die tägliche Arbeit des Instituts und begriffen die Wichtigkeit dieser Arbeit, da dort täglich an Lösungen zu den umwelttechnischen Problemen unserer Zeit gearbeitet wird.

Zum Abschluss des Besuchs in Oberhausen kehrten wir im polnischen Restaurant Gdanksa in der Innenstadt ein. Bei polnischen Spezialitäten und dem ein oder anderen Getränk blieb noch ausreichend Zeit um sich weiter über die Arbeit des Instituts und aktuelle politische Entwicklungen austauschen, ehe wir uns gegen 20:00 Uhr auf den Heimweg zurück nach Alpen machten. Wir bedanken uns bei unserem Ratsmitglied Görge fr den gelungen Ausflug und die tollen Einblicke in die Arbeit des Frauenhofer UMSICHT.